NARZISS – DER ABEND BRINGT DAS SEHNEN

 

Alles, was die Erotik aufbietet, hat zum Ziel, das Wesen im Allerinnersten zu treffen, dort, wo uns der Mut verlässt.
( Georges Bataille )


Narziss, dem schönen Sohn des Flussgottes Kephissos und der Nymphe Leirope, hat der Seher Teiresias nur für den Fall ein langes Leben versprochen, dass er sich nicht selbst erkennt.
Nach der griechischen Mythologie weist der allseits umworbene Jüngling Narziss aus Stolz auf seine Schönheit alle Verehrerinnen zurück.
Die Bergnymphe Echo, die aufdringlichste unter ihnen, rief, bevor sie sich abgewiesen das Leben nahm, die Götter an, ihren Tod zu rächen. So wurde Narziss mit unstillbarer Selbstliebe gestraft und er verliebte sich in sein eigenes Spiegelbild, das ihm im Wasser einer Quelle erschien, und kam darüber vor Kummer zu Tode.

Diese Deutung nimmt diese Serie aus sieben kleinformatigen Arbeiten in den Formaten 18×24 cm auf.
Die Blätter sind auf Museumskarton 24×30 cm aufgezogen.


Narziss 1-1b

Narziss 2-1b   Narziss 3-1b   Narziss 4-1b

Narziss 5-1b   Narziss 6-1b   Narziss 7-1b